न यॊनिर नापि संस्कारॊ न शरुतं न च संनतिः कारणानि थविजत्वस्य वृत्तम एव तु कारणम
सर्वॊ ऽयं बराह्मणॊ लॊके वृत्तेन तु विधीयते

Indian

सनातनधर्म

Siteboard

Tabellarium I
Tabellarium II
Tabellarium III
Tabellarium IV

Nakshatra नक्षत्र
Yoni गुण
二十八宿 (Èrshíbā Xiù)

Anmerkungen

Aus der kaleidoskopischen Vielhaftigkeit des Hinduismus sowie jener im Indischen vorliegenden vier Sprachfamilien, weit über hundert Sprachen und noch viel mehr Dialekten resultiert eine Sintflut an Termini, semantischen Relationen und rhetorischen Figuren, linguistisch formuliert insbesondere Synonyma, Tropen [Primärtropen Metonymie und Synekdoche (Grenzverschiebungstropen), Metapher und Ironie (Sprungtropen), Sekundärtropen Periphrase und Antonomasie, Litotes und Hyberbel], ferner Agnomina, Epitheta, Paraphrasen, Konnotationen, auch Metonomasien etc.

Auch dem Indologen ist es somit ein Ding der Unmöglichkeit, in allen Fällen alle begrifflichen Varianten wiederzugeben, was im Übrigen als ein ziemlich sinnfreies Unterfangen bezeichnet werden kann. Wir beschränken uns in unseren Tabellarien nolens volens auf die in der Literatur der westlichen Hemisphäre einigermaßen gepflegten Termini, welche in bester Hoffnung das Sanskrit-Hyperonym repräsentieren.

Schließlich sei aus dem Chinesischen exemplarisch angeführt, daß mancher im Westen usancierte Begriff im Mutterland nicht zwingend so gepflegt wird. Bspw. ist eher vom Zhōuyì als vom Yìjīng die Rede, eher vom Shàngshū als vom Shūjīng.

Transkription des Sanskrit

Sofern nicht anderslautend angeführt, werden auf diesen Seiten alle indischen Termini in Sanskrit संस्कृत und Devanāgarī देवनागरी wiedergegeben.

Das Sanskrit ist in seiner ältesten Varietät die heilige Sprache der Veden, mithin die klassische Sprache der Brahmanen und damit die wichtigste Sprache der hinduistischen Hochkultur; seine Genese wird auf die Zeit um 1500 v. Chr. datiert. Das klassische Sanskrit erfuhr seine normative Grammatik um 400 v. Chr.

Bei Vorliegen differenter Angaben entstammt die älteste verifizierte Devanagari wohl dem siebten Jahrhundert AD. Der Terminus bedeutet „Schrift der Stadt der Götter“, womit ausgesagt wird, daß Devanagari göttlichen Ursprungs sei. Seit dem elften Jahrhundert ist sie die dominierende Schrift der Gelehrten Indiens, und das Sanskrit wird mehrheitlich in Devanagari geschrieben.

देव (deva, “deity, divine”)
नगर (nagara, “town, city”).

Die Transkription betreffend folgen wir den international gültigen und weitgehend übereinstimmenden Standards des IAST (International Alphabet of Sanskrit Transliteration) bzw. nun ISO 15919, belassen aber um der Lesbarkeit willen bestimmte Begriffe bei der im Westen gewohnten Schreibweise (e. g. Chandra/Chakra anstelle Candra/Cakra).

Ebenfalls um der besseren Lesbarkeit willen verzichten wir auf die übliche Kursivsetzung transkribierter Termini.

Wie das Hanyu Pinyin ist auch die IAST-Transkripton als Approximation zu betrachten; ein akademisch konstruiertes und vereinheitlichend künstliches, nicht originäres Hochindisch, welches im multilingualen Mutterlande so nicht gesprochen wird, jedoch der Welt die Möglichkeit schenkt, das hochkomplex schwierige Sanskrit überhaupt einmal und näherungsweise authentisch einlesen zu können.

Neben IAST/ISO begegnen literarisch mehrere weitere existierende Systeme, e. g.

• [diacritical] ALA-LC, Kolkata, Hunterian;
• [ASCII] Harvard-Kyoto, ITRANS, Velthuis, SLP1, WX;
• desw. Monier-Williams usw.

Transliterationsstandard ist ISO 15919
IAST/NLAC sind Subsets von ISO 159191/2001

de.wikipedia/IAST
en.wikipedia/IAST
de.wikipedia/ISO_15919
en.wikipedia/ISO_15919
en.wikipedia/Devanagari_transliteration

Die IAST-Transkription des jeweiligen Terminus kann onmouseover eingesehen werden (Quickinfo/Tooltip), so diese nicht vorangestellt oder in Klammern hintangefügt wurde.

Diakritika werden im Textfluß nur dann gesetzt, wenn das Sanskrit in Devanagari wiedergegeben und dem Leser kein Studium der transkriptiven Ausspracheregeln zugemutet wird, zumal das Sanskrit über 48/49 westlicher Lingua weitgehend fremde Phoneme verfügt.

Doppel- oder Mehrfachbegriffsbelegungen, soweit bekannt und nicht ausufernd, wurden ebenfalls in den Quickinfos/Tooltips vermerkt.

Weil diese Seiten das Hinduistische behandeln, finden sich kaum in Pali geschriebene Termini, dem wesentlich im Buddhistischen gepflegten Dialekt. Falls doch, wird dies benannt.

Begriffe wie Pratipata प्रतिपत, Ayushmana आयुष्मान, Dhriti धृति und dergleichen werden im Indischen auch verkürzt Pratipat प्रतिपत्, Ayushman आयुष्मान्, Dhrit धृति् etc. gesprochen und geschrieben.

Notation

„Please note that in Vedic Astrology everything has its functional use. Some days may be auspicious for some things, but inauspicious for other things.“

In weniger diplomatischen Worten:

Anders als in anthropozentrisch euphemistischen Betrachtungen westlicher Neo-Astrologie (besonders sogenannter revidierter und psychologischer Systeme) werden im Jyotish die „schönen“ Konstellationen gerne als die das Leben hervorbringenden, die „unschönen“ als das Leben wieder beendenden definiert.

Im Sinne des unumstößlichen Stirb und Werde bringt die indische Astrologie im Gegensatz zum erbärmlichen Eiertanz westhemisphärisch heuchlerischer Verdrängungsethik klare Aussagen hervor, anstelle zeitgenössisch Unpassendes als obsoleten Aberglauben zu deklarieren:

Venus und Jupiter sind ohnehin nur lieb und nett, Mars und Saturn schließlich auch. Probleme sind nur vordergründig, Gut und Böse gibt es nicht, nur Chancen. Alle wollen nur das Beste für uns Menschen, und der Himmel liebt uns sowieso. Willkommen im Zerrspiegel des Wunschdenkens.

Im Indischen zählen bspw. die Knoten unzweideutig zu den Dämonen und werden nicht in Weichspülgeschwurbel zum „Weg der Seele“, zum „Woher man kommt, wohin man geht“ verniedlicht.

Auch die im Westen favorisierte Herumwinderei Johannes Keplers Astra inclinant, non necessitant, „die Sterne machen geneigt, zwingen aber nicht“, fällt in diese Rubrik.

Schmählich bezeichnend hierzu wurden viele teils in den nebenstehenden Tabellen ersichtliche Affinitäten in der Historie notorisch tropischer Sonnen-, Sonnen- und nochmals Sonnen-Astrologie nicht adaptiert.

Es soll nun nicht die Behauptung geführt werden, im weise Indischen sei alles gülden und seit je habe der barbarische Westen nur Fehl und Trivia zu bieten. Das klassische Abendland benannte deutlich, und noch Vehlow war sich klarer Worte nicht zu schade.

Das soeben Eruierte bezieht sich primär auf die verweltlichende Verfälschung, geistliche Blindheit und verschwommene Ausgewogenheitsneutralisierung oben erwähnter entwertender neoastrologischer Systeme:

Priorität Wattebäuschchen servierender dekadenter Neo-Astrologia ist, im Klienten auch ja keine psychologischen Ängste auszulösen; Wahrheit und was über diese im Horoskop steht, wird ins Polyvalente und damit sekundär Beliebige degradiert.

Aus Sehenden Blinde machen: Pseudo-Astrologen in Diensten rationalistischem Enlightenments, materialistisch entmythologisierender Entzauberung der Welt. Cui bono?

„Sich alle Optionen offen halten“, wie Merkel das nannte, wie auch Scholzens „Unverbindlichkeit als Strategie“: The language of snakes; dem Honorigen ergrauen die Haare.

Müßig anzuführen, daß die Verfechter dieses Wollen-wir-nicht-Habitus in typisch eindimensional verbohrter Eigene-Welt-Erzwingung sich bis zum heutigen Tage klüger und weiser und natürlich überlegen wähnen.

Daß wir nur Bestandteil eines viel Größeren sind, welches nicht einzig menschliche Bedürfnisse priorisiert, wollen viele in anthropozentristisch verblendeter Engstirnigkeit nicht bemerken.

Wie einst Jahwe immer nur über eine kleine Schar auserwählter Abbilder seiner selbst wachend in einem kleinen Stück Wüste weilte; der Rest des Universums interessierte ihn nicht.

Die darauf folgende Universalisierung des Heilsgedankens charakterisiert sich nebst einiger unerfreulicher Resultate ebenso durch provinzielle Selbsterhöhung des Menschen und nicht weiten Horizont. Bedauerlicherweise musste hierbei auf ansonsten durchaus nicht unübliche Apotheoisierung verzichtet werden.

Folgerichtig sich manifestierende, wie auch immer auf materialistischem Grunde wurzelnde kapitalistische oder proletarisierend kommunistische Ideologisierungen taten ihr Übriges im freien Fall industrialisierend modernistischen Niederganges.

Das Eliminieren des Feudalismus zugunsten einer keinen Deut paradiesischeren Bourgouisie wie auch folgende marxistische Wunschalpträume sind dem kontexuell zu sehen und das Gegenteil einer Weichenstellung in bessere Welten.

Jürgen Habermas als Galionsfigur detranszendentalistisch-dekonstruktivistischer Umtriebigkeit brachte es antagon auf den Punkt: „Die säkulare Moderne hat sich aus guten Gründen vom Transzendenten abgewendet“. Freilich gut sind diese Gründe nicht.

Neoastrologische Linien sind die wenig überraschenden Fehlgeburten dieser Umkehrung der Dinge, eines diese Umkehrung entschlossen vorantreibenden Genius saeculi.

Im Übrigen hat sich mit der Verteufelung der Astrologia schlechthin auch und besonders jenes die Wege „freier Willensentscheidung“ ebnende Christentum schuldig gemacht.

Die ich rief, die Geister, werd ich nun nicht los: Kontemporär werden im Veitstanze evident pathologischen Ungeistes selbst biologische Faktizitäten geleugnet.

The gods make you mad before you die.
Pro multis gilt das zeitlebens.

CR 260117 04:05h GMT+01:00

Nachwort

Wir sind einzig dem Göttlichen, mithin Heiligen verbunden und nicht Dämonen, Kampf und Düsternis. Daher jene Liebe hochschätzend, welche im Christlichen Agape und Caritas benannt wird, führen wir, obschon im unvermeidlich ständigen Ringen befindlich, keine Kreuzzüge gegen nichts und niemanden und so auch nicht gegen der Aufklärung und Moderne auf den Leim gegangene Philosophen, Theologen und dergleichen oder in revidierter und psychologischer Astrologie irrläufernde Astrologen.

Nihilo setius betrachten wir die in der obigen Notation und nicht allein an dieser Stelle konstatierend formulierte Kritik als eine essentielle, so wie Paulus seine Briefe an die Gemeinden versandte, ohne uns aber mit diesem gleichsetzen zu wollen.

Ob nun Kaliyuga oder nicht: Patentrezepte zur schnellen Besserung darbenden Siechtums gibt es nicht. Einzig heilend ist, sich aus der Abwendung vom Transzendenten abzuwenden und sich dem Ganzheitlichen wieder zu.

CR 260120 02:00h GMT+01:00

Kandariya Mahadeo Temple (Khajuraho)

Hinduistisches Tabellarium II

Wie bereits einige Male erwähnt, bestehen im „Hinduistischen“ und damit unvermeidlich auch innerhalb der „indischen“ Astrologie schwer überschaubare Terminologien. Daher beziehen wir uns in der Hoffnung auf bestmöglichste Authentizität auf die in den westhemisphärischen Übertragungen einigermaßen gängigen Benennungen.

Der Eigenname der Astrologie भारत Bhārats lautet Jyotish ज्योतिष (jyotiṣa), auch वैदिक ज्योतिष (vaidika jyotiṣa). Der Jyotish zählt zu den वेदाङ्ग (vedāṅga), den Hilfswissenschaft(en) der Veden. In der Wendung „Auge der Veden“ findet er die wohl trefflichste Umschreibung. In den folgenden Tabellen werden an vorderer Stelle die in der vorliegenden westlichen Literatur verwendeten Begriffe wiedergegeben, weitere Termini werden ggf. hintangestellt. Es ist anzumerken, daß sich die originären Terminologien zum einen abhängig von der jeweiligen ethnischen Provenienz differenzieren, zum anderen die Affinitäten der jeweiligen Prinzipien in die Namensgebung miteinfließen (e.g. wird „Mond“ auch mit „Mutter“ etc. benannt).

राशिचक्र Rashi Chakra (Zodiacus)

Latin संस्कृत Hyperonym Hyponyme
Aries मेष Mesha Aja (अज), Viswa (विश्व), Kriya (क्रिय), Tumbura (तुम्बुर), Adya (आद्य)
Taurus वृषभ Vrishabha Vrsa (वृष), Uksha (उक्षन्), Tavuru (तावुरु) Go (गो), Gokula (गोकुल)
Gemini मिथुन Mithuna Dwandwa (द्वंद्व), Nriyugma (नृयुग्म), Jutuma (जुतुम or जितुम), Yama (यम), Yuga (युग)
Cancer कटक Kataka कर्क (Karka), कर्कन (Karkana), कर्कट (Karkata), Karkataka (कर्काटक), Kulira (कुलीर)
Leo सिंह Simha Kanthirava (कण्ठीरव), Mrigendra (मृगेन्द्र), Leya (लेय)
Virgo कन्या Kanya Pathona (पाथोन), Ramani (रमणी), Taruni (तरुणी)
Libra तुला Tula Tauli (टौळी), Vanik (वणिक्), Juka (जूक), Dhata (धट)
Scorpio वृश्चिक Vrishika Ali (अलि), Kaurpi (कौर्पि), Kita (कीट)
Sagittarius धनुष Dhanus Chapa (चाप), Sarasana (शरासन)
Capricornus मकर Makara Mriga (मृग), Mrigasya (मृगास्य)
Aquarius कुंभ/कुम्भ Kumbha Ghata (घट), Toyadhara (तोयधर)
Pisces मीन Mina Anthya (अन्त्य), Mathsya (मत्स्य), Prithuroma (पृथुरोमा), Jhasha (झष)

ग्रह Graha (Planeten)

Planet संस्कृत Hyperonym Hyponyme
Mond चन्द्र Chandra ...
Sonne सूर्य Surya रवि (Ravi)
Mars कुज Kuja मंगल (Mangala)
Merkur बुध Budha ...
Jupiter गुरु Guru ...
Venus शुक्र Shukra ..
Saturn शनि Shani ...
Nördl. Mondknoten राहु Rahu ...
Südl. Mondknoten केतु Ketu ...

– Die indische Astrologie arbeitet mit den sieben klassischen Planeten bis Saturn und bringt exorbitante Deutungen hervor
– Der nördliche und südliche Mondknoten (Rahu und Ketu) werden im Jyotish zu den Planeten gezählt (neun Planeten)

xxx xxx (Würden)

ग्रह (Graha)
(Planet)
उच्च (Uchcha)
(Exaltation/Erhöhung)
नीच (Neecha)
(Depression/Fall)
मूलत्रिकोण (Moolatrikona)
(1st triangle)
स्वक्षेत्र (Swakshetra)
(Domus/Domizil/Haus)
Mond 03° Taurus 03° Scorpio 03°-30° Taurus 00°-30° Cancer
Sonne 10° Aries 10° Libra 00°-20° Leo 20°-30° Leo
Mars 28° Capricornus 28° Cancer 00°-12° Aries 12°-30° Aries
00°-30° Scorpio
Merkur 15° Virgo 15° Pisces 16°-20° Virgo 20°-30° Virgo
00°-30° Gemini
Jupiter 05° Cancer 05° Capricornus 00°-05° Sagittarius 05°-30° Sagittarius
00°-30° Pisces
Venus 27° Pisces 27° Virgo 00°-20° Libra 20°-30° Sagittarius
00°-30° Taurus
Saturn 20° Libra 20° Aries 00°-20° Aquarius 20°-30° Aquarius
00°-30° Capricornus
Rahu Gemini/Virgo ... ... ...
Ketu Gemini/Virgo ... ... ...

– Den planetaren Würden wohnt im Jyotish hochrangige Bedeutung noch vor den Freundschaften und Feindschaften inne
– Das wichtige Moolatrikona der indischen Astrologie ...
– Zu Rahu und Ketu liegen keine resp. keine verbindlichen Werte vor

तात्कालिक (Tatkalika) / ... (Freunde/Feinde)

राशिचक्र (Rashichakra)
(Zodiacus)
तात्कालिक (Tatkalika)
(Planets in friend's signs)
...
(Planets in enemie's signs)
Mesha Guru Surya Shani Rahu
Vrishabha Rahu Budha Shani Guru Surya
Mithuna Shani Chandra Shukra Rahu Guru Kuja
Kataka Guru Kuja Surya Shani Shukra Budha Rahu
Simha Guru Chandra Kuja Budha Shukra Shani Rahu
Kanya Chandra Rahu Shani Shukra Guru Kuja
Tula Rahu Budha Shani Guru Surya
Vrishika Guru Surya Shani Rahu
Dhanus Kuja Surya ...
Makara Shukra Rahu Surya
Kumbha Shukra Rahu Surya
Mina Surya Kuja ...

– Weder willkommen noch unwillkommen notierten Planeten steht das zodiakale Zeichen neutral gegenüber
– Vorrangig genannten Planeten wird große Freundschaft bzw. Feindschaft entgegengebracht (Great friend/Great enemy)
– Viele Jyotishi setzen in den Freundschafts- und Feindschaftsbeziehungen Rahu mit Ketu gleich
– Freundschaften und Feindschaften gelten als gewichtig (essentiell), aber zweitrangig nach den Würden

भाव Bhava (Häuser)

Bhava संस्कृत Latin Assoziation
1. Haus प्रथम भाव Dharma Haus des Körpers
2. Haus दूसरा भाव Artha Haus des Reichtums
3. Haus तीसरा भाव Kama Haus der Geschwister
4. Haus चौथा भाव Moksha Haus der Annehmlichkeiten
5. Haus पांचवा भाव Dharma Haus der Kinder
6. Haus छठा भाव Artha Haus der Feinde
7. Haus सातवां भाव Kama Haus des Ehepartners
8. Haus आठवां भाव Moksha Haus des Todes
9. Haus नौवां भाव Dharma Haus des Glücks
10. Haus दसवां भाव Artha Haus der Aktivitäten
11. Haus ग्यारहवां भाव Kama Haus der Gewinne
12. Haus बारहवां भाव Moksha Haus der Verluste

चान्द्रमास Chandra Masa (Mondmonate)

Chaitra, Jves(h)tha 1. Mond/Sonnenmonat (März/April)
Vais(h)akha, Valsakha 2. Mondmonat
   
Ashada 4. Mondmonat (Juni/Juli)
   
Bhadra 6. Mond-/Sonnenmonat
Ashwina 7. Mondmonat
Kartika 8. Mondmonat
Margas(h)ir(sh)a 9. Mondmonat
Pausha 10. Mondmonat
Magha 11. Mondmonat
Phalguna 12. Mondmonat (der letzte vor Frühlingsbeginn)

तिथि Tithi (Mondtage)

– 1 Mondtag (i.e. 12° = 360°/30d); 1-14 aufwärts, 16-29 abwärts + 15 und 30
– Vollmond = Anfang des Mondmonats; Neumond = Ende des Mondmonats

1/16 प्रतिपत् Pratipata 00°-12° und 180°-168° The presiding deity of the first Tithi in Brahma and is good for all types of auspicious and religious ceremonies.
2/17 द्वितीय Dwiteeya 12°-24° und 168°-156° Vidhatr rules this Tithi and is good for the laying of foundations for buildings and other things of a permanent nature.
3/18 तृतीय Triteeya 24°-36° und 156°-144° Visnu is the lord of this day and is good for the cuttings of one's hair and nails and shaving.
4/19 चतुर्थी Chaturthi 36°-48° und 144°-132° Yama is lord of the 4th Tithi, which is good for the destruction of one's enemies, the removal of obstacles, and acts of combat.
5/20 पञ्चमी Panchami 48°-60° und 132°-120° The Moon rules this day, which is favourable for administering medicine, the purging of poisons, and surgery.
6/21 षष्ठी Shasthi 60°-72° und 120°-108° Karttikeya presides over this day and is favourable for coronations, meeting new friends, festivities, and enjoyment.
7/22 सप्तमी Saptami 72°-84° und 108°-96° The 7th Tithi is ruled by Indra; one may begin a journey, buy conveyances, and deal with other such things as a movable nature.
8/23 अष्टमी Ashtami 84°-96° und 96°-84° The Vasus rule this day, which is good for taking up arms, building of one's defenses, and fortification.
9/24 नवमी Navami 96°-108° und 84°-72° The Serpent rules this day, with is suitable for killing enemies, acts of destruction, and violence.
10/25 दशमी Dashami 108°-120° und 72°-60° The day is ruled by Dharma and is auspicious for acts of virtue, religious functions, spiritual practices, and other pious activities.
11/26 एकादशी Ekadashi 120°-132° und 60°-48° Rudra rules this day; fasting, devotional activities, and remembrance of the Supreme Lord are very favourable.
12/27 द्वादशी Dwadashi 132°-144° und 48°-36° The Sun rules this day, which is auspicious for religious ceremonies the lighting of the sacred fire, and the performance of one's duties.
13/28 त्रयोदशी Trayodashi 144°-156° und 36°-24° The day is ruled by Cupid and is good for forming friendships, sensual pleasures, and festivities.
14/29 चतुर्दशी Chaturdashi 156°-168° und 24°-12° Kali rules this day suitable for administering poison and calling of elementals and spirits.
15/30 पुर्णिमा
अमावस्या
Poornima
Amavasya
168°-180° Vollmond
12°-00° Neumond
The Vasve-devas rule the New Moon suitable for the propitiation of the Manes and performance of austerities.

नक्षत्र Nakshatra (Mondhäuser)

– 1 Nakshatra = 127 (je 13°20' bzw. 13,33° i.e. 800') einer vollständigen Bahnellipse des Mondes
– daher 27 Mondhäuser (bzw. in anderen Systemen 28 oder ggf. 33 Sektoren)
– cf. 二十八宿 (èrshíbā xiù) im Chinesischen und منازل القمر (Manāzil al-Qamar) im Arabischen
– auch Mondaufenthalt, Mondstation, Konstellation oder Asterismus genannt
– Ashvini = „Stern“, der 0° Aries definiert

1 अश्विनि Ashvini 00°00' Aries „der Pferde besitzt“ (Südknoten)
2 भरणी Bharani 13°20' Aries „die, die trägt“ (Venus)
3 क्रृत्तिका Krittika 26°40' Aries „die Messer“ (Sonne)
4 रोहिणी Rohini 10°00' Taurus „wachsend/der Rote“ (Mond)
5 मृगशिरा Mrigashira 23°20' Taurus „Hirschkopf“ (Mars)
6 आर्द्रा Ardhra 06°40' Gemini „der Feuchte“ (Nordknoten)
7 पुनर्वसु Punarvasu 20°00' Gemini „zwei, die wieder wohlhabend sind“ (Jupiter)
8 पुष्यमी Pushya(mi) 03°20' Cancer „förderlich/glücklich“ (Jupiter)
9 आश्लेषा Ashlesha 16°40' Cancer „der Umarmende“ (Merkur)
10 मघा Magha 00°00' Leo „der Großzügige“ (Südknoten)
11 पूर्वफल्गुनी Purva Phalguni 13°20' Leo „der Gestalter schlechter Füße“ (Venus)
12 उत्तरफल्गुनी Uttara Phalguni 26°40' Leo „der letzte Rötliche“ (Sonne)
13 हस्त Hastha 10°00' Virgo „die Hand“ (Mond)
14 चित्रा Chitra 23°20' Virgo „die Leuchtende“ (Fixstern Spica) (Mars)
15 स्वाति Svati 06°40' Libra „das Schwert“ (Nordknoten)
16 विशाख Vishakha 20°00' Libra „gegabelt/zweiarmig“ (Jupiter)
17 अनुराधा Anuradha 03°20' Scorpio „nach Radha“ (Saturn)
18 ज्येष्ठा Jyeshtha 16°40' Scorpio „der Älteste (Antares)“ (Merkur)
19 मूल Mula 00°00' Sagittarius „die Wurzel“ (Südknoten)
20 पूर्वाषाढ़ा Purva Shadha 10°20' Sagittarius „der einstmals Siegreiche“ (Venus)
21 उत्तराषाढ Uttara Shadha 26°40' Sagittarius „der letzte Unbesiegbare“ (Sonne)
22 श्रवण Shravana 10°00' Capricornus „Hören“ (Mond)
23 धनिष्ठ Dhanishta 23°20' Capricornus „der Reichste“ (Mars)
24 शतभिषा Satabisha 06°40' Aquarius „.Hundert, die heilen“ (Nordknoten)
25 पूर्वभाद्रपदा Purva Bhadrapada 20°00' Aquarius „der Gestalter glücklicher Füße“ (Jupiter)
26 उत्तरभाद्रपदा Uttara Bhadrapada 03°20' Pisces „der Letzte der glücklichen Füße“ (Saturn)
27 रेवती Revati 16°40' Pisces „Reich“ (Merkur)
28 अभिजित् Abhijit unsichtbares 28. Mondhaus (Brahma)

नित्ययोग Nitya Yoga

– Der Terminus योग (yoga) beinhaltet im Indischen sehr viele Bedeutungen
– Ein Yoga im Sinne des Jyotish ist eine aus diversen astrologischen Faktoren bestehende Konstellation
– Ein solches Yoga kann sich e.g. aus bestimmten Verbindungen der Planeten, aber auch deren Häuserpositionen etc. entfalten
– Die indische Astrologie zeichnet sich durch eine außerordentliche Vielzahl divergierend sich rekrutierender Yoga aus
– Im Folgenden sind die gewichtigen 27 Nityayoga (astronomisch-astrologisch periodische Sonne/Mond-Yoga) angeführt
– Wie die Nakshatra basieren diese auf einer Periode von 13°20' (hier Sonne und Mond innerhalb der ersten 13°20′ eines zodiakalen Zeichens)

1 विष्कंभ Vishkambha 00°00'00" - 00°13'20" Vishkambha (Supported) – prevails over others, victorious over enemies, obtains property, wealthy.
2 प्रीति Priti 00°13'20" - 00°26'40" Priti (Kindness, Fondness) – well-liked, attracted to the opposite sex, enjoys life with contentment.
3 आयुष्मान Ayushmana 00°26'40" - 01°10'00" Ayushman (Long-lived) – good health and longevity, energetic.
4 सौभाग्य Saubhagya 01°10'00" - 01°23'20" Saubhagya (Good Fortune) – enjoys a comfortable life full of opportunities, happy.
5 शोभन Shobhana 01°23'20" - 02°06'40" Shobhana (Prosperity, Splendor) – lustrous body and demeanor sensualist, obsessed with sex.
6   Atiganda 02°06'40" - 02°20'00" Atiganda (Danger or obstacles) – difficult life due to numerous obstacles and accidents; revengeful and angry.
7 सुकर्मा Sukarma 02°20'00" - 03°03'20" Sukarma (Virtuous) – performs noble deeds, magnanimous and charitable, wealthy.
8 धृति Dhriti 03°03'20" - 03°16'40" Dhriti (Courage, Determination) – enjoys the wealth, goods and spouses of others; indulges in the hospitality of others.
9 शुल Shula 03°16'40" - 04°00'00" Shula (Spear, Pike, Pain) – confrontational and contrary, quarrelsome, angry.
10   Ganda 04°00'00" - 04°13'20" Ganda (Spot, mark, pimple; Danger or obstacles) – flawed morals or ethics, troublesome personality.
11 वृद्धि Vriddhi 04°13'20" - 04°26'40" Vriddhi (Growth) – intelligent, opportunistic and discerning; life constantly improves with age.
12 ध्रुव Dhruva 04°26'40" - 05°10'00" Dhruva (Unchangeable, Constant) – steady character, able to concentrate and persist, wealthy.
13 व्याघात Vyaghata 05°10'00" - 05°23'20" Vyaghata (Hindrance, Defeat; Beating) – cruel, intent on harming others.
14 हर्षण Harshana 05°23'20" - 06°06'40" Harshana (Thrilling) – intelligent, delights in merriment and humor.
15 वज्र Vajra 06°06'40" - 06°20'00" Vajra (Diamond, Thunderbolt) – well-off, lecherous, unpredictable, forceful.
16   Siddhi 06°20'00" - 07°03'20" Siddhi (Success) – skillful and accomplished in several areas; protector and supporter of others.
17   Vyatipata 07°03'20" - 07°16'40" Vyatipata (Calamity) – prone to sudden mishaps and reversals, fickle and unreliable.
18 वरीयान Variyana 07°16'40" - 08°00'00" Variyan (Very welcome; Comfort) – loves ease and luxury, lazy, lascivious.
19 परिघ Parigha 08°00'00" - 08°13'20" Parigha (Obstacle, Obstruction) – encounters many obstacles to progress in life; irritable and meddlesome.
20 शिव Shiva 08°13'20" - 08°26'40" Shiva (Benign, Gracious; Auspicious) – honored by superiors and government, placid, learned and religious, wealthy.
21   Siddha 08°26'40" - 09°10'00" Siddha (Accomplished) – accommodating personality, pleasant nature, interest in ritual and spirituality.
22   Sadhya 09°10'00" - 09°23'20" Sadhya (Amenable) – well behaved, accomplished manners and etiquette.
23 शुभ Shubha 09°23'20" - 10°06'40" Shubha (Auspicious) – lustrous body and personality, but problems with health; wealthy, irritable.
24 शुक्ल Shukla 10°06'40" - 10°20'00" Shukla (White substance; Bright White) – garrulous and flighty, impatient and impulsive; unsteady and changeable mind.
25 ब्रह्मा Brahma 10°20'00" - 11°03'20" Brahma (Supreme spirit, Priest, God) – trustworthy and confidential, ambitious, good discernment and judgment.
26 इन्द्र Indra 11°03'20" - 11°16'40" Indra (Chief) – interest in education and knowledge; helpful, well-off.
27   Vaidhriti 11°16'40" - 12°00'00" Vaidhriti (Great calamity; Poor Support) – critical, scheming nature; powerful and overwhelming mentally or physically.
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