न यॊनिर नापि संस्कारॊ न शरुतं न च संनतिः कारणानि थविजत्वस्य वृत्तम एव तु कारणम
सर्वॊ ऽयं बराह्मणॊ लॊके वृत्तेन तु विधीयते

Occidental

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Die irdische Astrologie ist eine Metapher
für die seit Äonen bestehende
kosmisch-spirituell-energetische Ordnung.

Es ist die Evolution der Seele,
des Bewusstseins
und der Materie;
die elementaren Schritte allen Seins
auf dem Wege
zur spirituellen Reife.

CR, um 2004

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Lösen Sie sich gleich zu Beginn von der Vorstellung, daß welches „Zeichen“ auch immer das „beste“, „größte“, „stärkste“ oder „schwächste“ etc. ist oder sein könnte.

Lösen Sie sich gleich zu Beginn von der in weiten Kreisen vorliegenden Annahme, es handle sich bei den zwölf sogenannten „Sternzeichen“ um eine Ansammlung isolierter Potentiale, welche abgesehen vom Umstand, zum „Tierkreis“ zu zählen, sozusagen als Einzelkämpfer zu sehen sind.

Lösen Sie sich gleich zu Beginn von der Zuckerwürfelastrologie, in welcher jedem Zeichen jeweils plusminus drei positive und negative Eigenschaften zugeordnet werden. Lösen Sie sich ebenso von Fragen im Stile von „Wie passt Widder zu Stier?“.

All das ist bestenfalls der astrologischen Vorschule zuzuordnen, dem klitzekleinen Einmaleins, einer Betrachtungsebene, wie sie trivialer nicht sein kann. Die wahre Astrologie ist unendlich viel mehr, unendlich komplexer, unendlich tiefgründiger.

Metapher I

RäderwerkIn der ersten hinführenden Metapher wollen wir uns im ersten Schritt ein einzelnes isoliertes Zahnrad visualisieren, welches ja nun nichts bewirken kann und somit nutzlos ist. Erst wenn im zweiten Schritt mehrere Zahnräder innerhalb eines Getriebes in einer bestimmten Verbindung zueinander stehen, kann eine Bewegung übertragen werden. Entfernen Sie gleichgültig welches Rad aus dem Getriebe und die Bewegung kann nicht mehr übertragen werden („Störe meine Kreise nicht“). Visualisieren wir uns nun zwölf innerhalb eines Getriebes in bestimmter Verbindung stehende Zahnräder.

Die Räderwerk-Allegorie erfolgt im Sinne der oben erwähnten ersten hinführenden Metapher. Man kann im gleichnishaften Sinne von „astrologischen Mechanismen“ sprechen. Doch ist expressis verbis zu konstatieren, daß es sich beim astrologischen Kreis keinesfalls um den Ablauf mechanischer Vorgänge oder gar um eine Maschine handelt.

Metapher II

OrganeIn der zweiten hinführenden Metapher wollen wir uns einen Organismus mit den zwölf Organen des Gehirns, des Herzens, der Leber, der Lunge, der Nieren, des Darms, des Magens, der Milz, der Drüsen, der Galle, des Fortpflanzungsorgans und der Haut visualisieren. Ein einzelnes, isoliertes Organ ist evident nicht lebensfähig. Entfernen wir wahlfrei eines der Organe aus dem Organismus, oder führen ihm eine Krankheit zu. Der Organismus wird in Gänze beeinträchtigt sein. Insbesondere ohne das Ergreifen medizinischer Maßnahmen kann oder wird der Tod eintreten.

Die Organ-Allegorie erfolgt im Sinne der Überleitung vom mechanistischen Prinzip zum Prinzip eines natürlichen, lebenden Organismus. Doch ist expressis verbis zu konstatieren, daß es sich beim astrologischen Kreis keinesfalls um den Organismus einer im Materiellen manifestierten Wesenheit handelt.

Metapher III

MagnetfeldIn der dritten hinführenden Metapher wollen wir uns einen Magneten visulisieren, in dessen magnetischem Felde sich Metallspäne befinden. Keiner der sich innerhalb dieses Magnetfeldes befindlichen Metallspäne kann sich den in diesem System vorherrschenden Bedingungen entziehen. Er wird von den unsichtbaren, aber dennoch wirkenden magnetischen Kräften nicht unbeeinflusst bleiben. Jeder der sich innerhalb dieses Systems befindlichen Metallspäne wird zum Bestandteil des Systems.

Die Magnetfeld-Allegorie erfolgt im Sinne der Überleitung vom materiellen Prinzip zum immateriellen Prinzip. Doch ist expressis verbis zu konstatieren, daß es sich beim astrologischen Kreis keinesfalls um Kräfte oder ein System im Sinne messbarer physikalischer Natur handelt.

Claus Rotter
15.01.2013, 22:07h

.:: Tempus fugit, sicut nubes, quasi naves, velut umbra ::.
.:: Tempus vincit omnia ::.
220519 | 17:36h GMT+02:00

Omnia tempus habent oder auch
Zeit als gestaltbringendes Prinzip

1. Omnia tempus habent, et suis spatiis transeunt universa sub cælo.
2. Tempus nascendi, et Tempus moriendi ; Tempus plantandi, et Tempus evellendi quod plantatum est.
3. Tempus occidendi, et Tempus sanandi ; Tempus destruendi, et Tempus ædificandi.
4. Tempus flendi, et Tempus ridendi ; Tempus plangendi, et Tempus saltandi.
5. Tempus spargendi lapides, et Tempus colligendi, Tempus amplexandi, et Tempus longe fieri a conplexibus.
6. Tempus adquirendi, et Tempus perdendi ; Tempus custodiendi, et Tempus abiciendi.
7. Tempus scindendi, et Tempus consuendi ; Tempus tacendi, et Tempus loquendi.
8. Tempus dilectionis, et Tempus odii ; Tempus belli, et Tempus pacis.
Liber Ecclesiastes 3,1–8 (Biblia Sacra Vulgata, 1969)

1. Alles hat eine bestimmte Zeit, und jedes Vornehmen unter dem Himmel hat seine Zeit.
2. Geborenwerden hat seine Zeit, und Sterben hat seine Zeit; Pflanzen hat seine Zeit, und das Gepflanzte Ausreißen hat seine Zeit;
3. Töten hat seine Zeit, und Heilen hat seine Zeit; Abbrechen hat seine Zeit, und Bauen hat seine Zeit;
4. Weinen hat seine Zeit, und Lachen hat seine Zeit; Klagen hat seine Zeit und Tanzen hat seine Zeit;
5. Steinewerfen hat seine Zeit, und Steinesammeln hat seine Zeit; Umarmen hat seine Zeit, und vom Umarmen Sichfernhalten hat seine Zeit;
6. Suchen hat seine Zeit, und Verlieren hat seine Zeit; Aufbewahren hat seine Zeit, und Fortwerfen hat seine Zeit;
7. Zerreißen hat seine Zeit, und Nähen hat seine Zeit; Schweigen hat seine Zeit, und Reden hat seine Zeit;
8. Lieben hat seine Zeit, und Hassen hat seine Zeit; Krieg hat seine Zeit, und Frieden hat seine Zeit.
Liber Ecclesiastes 3,1–8 (Elberfelder Bibelübersetzung AD 1905)

<!-- Reliqua pars sequetur -->

 

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